
Klaus-Peter Raillard (v. l.), Russo Kapanadze, Olaf Diedrich und Sabine Bergmann von der Herforder Amnesty-International-Gruppe machen sich im März besonders für inhaftierte Frauen stark.
Im „Frauenmonat“ März machten wir in der Neuen Westfälischen auf den Fall von Ruth Eleonora Lopez aus El Salvador aufmerksam.
Die Anwältin López, die sich als Mitarbeiterin der Menschenrechtsorganisation Cristosal gegen Korruption und für Rechtsstaatlichkeit eingesetzt hat, wurde am 18. Mai 2025 festgenommen und unter Verletzung ihrer Verfahrensrechte und unter richterlicher Geheimhaltung inhaftiert. Der haltlose Vorwurf lautet „Veruntreuung“.
Ihren Fall nimmt Amnesty zum Anlass, sich gegen die Unterdrückung von Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern, Journalistinnen und Journalisten, Aktivistinnen und Aktivisten sowie die Kriminalisierung von zivilgesellschaftlichen Organisationen auszusprechen. Ein Weg, die Inhaftierten zu unterstützen, sind die „Briefe gegen das Vergessen“ an offizielle Stellen.
Wer sich ebenfalls für gewaltlose politische Gefangene einsetzen möchte wende sich an diedrich.buende@web.de.
Weiter führende Informationen über diesen Fall gibt es auf der HP von Amnesty International Deutschland unter diesem Link https://www.amnesty.de/mitmachen/brief-gegen-das-vergessen/el-salvador-ruth-eleonora-lopez-alejandro-henriquez
